Kleve baut Sirenennetz auf 25 Anlagen aus

Die Stadt Kleve errichtet oder modernisiert insgesamt 25 Sirenenanlagen. Damit soll die Warninfrastruktur im Stadtgebiet ausgebaut werden, damit Menschen bei größeren Gefahrenlagen schnell auf eine mögliche Gefahr aufmerksam werden.
Bei 13 Anlagen wurden bereits Fundamente hergestellt und Masten für die Montage vorbereitet. Die Sirenenhörner sollen in der kommenden Woche montiert werden; anschließend sind diese Anlagen baulich fertiggestellt. Die übrigen Sirenen wurden nach Angaben der Stadt bereits im Juli an Wänden und auf Dächern öffentlicher Gebäude installiert. Dabei wurden an mehreren Standorten ältere E57-Sirenen durch moderne Technik ersetzt.
Keine regelmäßigen Sirenenproben geplant
Die neuen Sirenen sollen ausschließlich bei größeren Gefahrenlagen und an offiziellen Warntagen zum Einsatz kommen. Regelmäßige Proben, wie sie früher samstags stattfanden, sind nicht vorgesehen. Im Alltag sind daher keine wiederkehrenden Sirenentests zu erwarten.
Sirenen sollen andere Warnwege ergänzen, nicht ersetzen. Neben dem weithin hörbaren Signal können Warnungen auch über Cell Broadcast, die Warn-App NINA, Radio und Fernsehen sowie weitere Informationskanäle verbreitet werden. Während die Sirene Aufmerksamkeit erzeugt, können diese Kanäle ausführlichere Informationen und Verhaltensempfehlungen liefern.