Kleve informiert über die „Stille Stunde“

Am 20. Oktober 2026 ist der Tag der nicht sichtbaren Behinderungen. Die Stadt Kleve weist auf die „Stille Stunde“ hin: Geschäfte, Supermärkte und andere Gewerbetreibende reduzieren dabei für einen festgelegten Zeitraum sensorische Reize in ihren Räumen.
Weniger Reize und mehr Ruhe können es Menschen mit nicht unmittelbar erkennbaren Beeinträchtigungen erleichtern, Geschäfte aufzusuchen. Dazu zählen etwa chronische oder psychische Erkrankungen, Autismus-Spektrum-Störung, ADHS und Migräne. Die Beeinträchtigungen können die Teilhabe am öffentlichen Leben einschränken, wenn passende Rahmenbedingungen fehlen.
Netzwerk im Kreis Kleve
Das Netzwerk „Stille Stunde Kreis Kleve“ setzt sich dafür ein, über das Thema zu informieren, Verständnis zu fördern und unsichtbare Barrieren zu erkennen und abzubauen. Beteiligt sind unter anderem eine Selbstvertreterin, Inklusionsbeauftragte, Beratungsstellen und Selbsthilfeeinrichtungen aus dem Kreisgebiet.
Wer Fragen hat oder die „Stille Stunde“ in einem Klever Unternehmen einführen möchte, kann sich an die Inklusionsbeauftragte der Stadt Kleve, Sonja Lemm, wenden: [email protected]. Ein Kurzvideo mit Erklärungen ist auf dem YouTube-Kanal der Stadt Kleve abrufbar.