„Francelli“ erzählen Lüner Geschichte mit zehn Celli

Das Ensemble Francelli spielte im Museum Lünen „Zeit hat Saiten“ und verband Musik aus mehreren Jahrhunderten mit Stadtgeschichte und Erinnerungskultur.

Von Redaktion Lünen1 Min. Lesezeit

Das Ensemble „Francelli“ der Musikschule der Stadt Lünen hat im Museum das Konzert „Zeit hat Saiten“ gegeben. Unter der Leitung von Dirk Franek verbanden die Musikerinnen und Musiker Werke aus verschiedenen Jahrhunderten mit historischen Ereignissen und der Lüner Stadtgeschichte.

Mit zehn Celli, Querflöte und Klavier führte das Ensemble das Publikum musikalisch vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Neben klassischen Werken standen bekannte Pop- und Filmmelodien auf dem Programm.

Musik als Zugang zur Erinnerung

Auch die Zeit des Nationalsozialismus griff das Konzert auf: Mit der Musik aus „Schindlers Liste“ erinnerte das Ensemble an diese dunklen Kapitel der Geschichte und stellte einen Bezug zur Lüner Erinnerungskultur her. Kurze Erläuterungen ordneten die Stücke historisch ein und schlugen Brücken zur Stadt.

Das Konzert war Teil des Jubiläumsprogramms zum 60-jährigen Bestehen des Museums der Stadt Lünen. Bereits in einem früheren Berichtexterner Link, öffnet ein neues Fenster hatten wir das Konzert und sein Programm angekündigt.

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