Sopranistin Mira Cöppikus kehrt für Konzert nach Lünen zurück

Die Sopranistin Mira Cöppikus ist für einen Arien- und Liederabend nach Lünen zurückgekehrt. Gemeinsam mit dem Pianisten Victor Ferger präsentierte sie im Museum Werke aus Oper, Operette und Liedgesang.
Der Auftritt führte Cöppikus zu den Anfängen ihrer musikalischen Laufbahn zurück. Als Kind besuchte sie die Musikalische Früherziehung der Musikschule der Stadt Lünen und erhielt später Unterricht in Querflöte und Klavier. Langjährigen Gesangsunterricht bekam sie bei Monika Bergmann.
Inzwischen studiert Cöppikus klassischen Gesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzigexterner Link, öffnet ein neues Fenster. 2025 erhielt sie den Kulturförderpreis der Stadt Lünen.
Auf dem Programm standen unter anderem Mariettas Lied „Glück, das mir verblieb“ aus Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“, „In quelle trine morbide“ aus Giacomo Puccinis „Manon Lescaut“ und Franz Lehárs „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ aus „Giuditta“. Ferger spielte außerdem ein Potpourri über Puccinis „Tosca“ von Bernhard Wolff.
Nach der Pause widmeten sich die Musiker dem Liedgesang. Im Mittelpunkt standen die acht Lieder aus Richard Strauss’ „Letzte Blätter“, op. 10. Der Abend stellte zugleich die Verbindung zwischen der Musikschule der Stadt Lünen und einer ehemaligen Schülerin heraus, die ihren musikalischen Weg an einer Musikhochschule fortsetzt.