FASD-Selbsthilfegruppe in Menden bietet Austausch und Unterstützung

Eine Selbsthilfegruppe in Menden bietet Menschen mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) sowie ihren Angehörigen und Bezugspersonen Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung. Die Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis lädt auch weitere Interessierte ein, die mit dem Thema in Berührung kommen.
FASD bezeichnet Schädigungen, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen können. Die Auswirkungen sind unterschiedlich und können unter anderem die körperliche und geistige Entwicklung sowie das Verhalten betreffen. Weil Beeinträchtigungen nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind, können Schwierigkeiten Betroffener missverstanden werden.
Austausch und praktische Orientierung
Im Mittelpunkt der Gruppe stehen der Erfahrungsaustausch in geschütztem Rahmen, Informationen rund um FASD und gegenseitige Unterstützung. Auch der Umgang mit Behörden und die Orientierung bei Unterstützungsangeboten können zur Sprache kommen. Gegründet wurde die Gruppe von der Heilpädagogin Jutta Neumann, die Familien begleitet und erste Ansprechpartnerin für Interessierte ist.
Bürgermeisterin Manuela Schmidt besuchte die Gruppe in dieser Woche, um sich über das Angebot und die Situation der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu informieren. „Der Besuch hat mich wirklich sehr berührt. Es ist wichtig, den betroffenen Menschen und ihren Familien zuzuhören und stärker ins Bewusstsein zu rücken, welche Herausforderungen FASD im Alltag mit sich bringen kann.“, sagte sie anschließend.
Treffen in Menden
Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden dritten Montag im Monat von 18 bis 19.30 Uhr in der Cafeteria der Lebenshilfe, Pater-Kolbe-Straße 31–35 in Menden. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis.