Internationales Sport- und Kulturfest auf dem Mindener Jahnplatz

Am Jahnplatz in Minden fand das Internationale Sport- und Kulturfest zum zweiten Mal statt: Tanz der Kulturen, Sportangebote und „Vielfalt verbindet“.

Von Redaktion Minden1 Min. Lesezeit

Der Jahnplatz des SV 1860 Minden e. V. war am Samstag, 26. September, erneut Treffpunkt für Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Generationen. Dort fand zum zweiten Mal das Internationale Sport- und Kulturfest im Rahmen der Interkulturellen Wochen statt.

Eröffnet wurde das Fest von der stellvertretenden Bürgermeisterin Sabine Fecht. Sie dankte allen Beteiligten und hob dabei besonders die in Minden aktiven Migrantenselbstorganisationen sowie den SV 1860 e. V. hervor, die nach ihren Worten einen wichtigen Beitrag zur Integration in der Stadt leisten.

Zu den Höhepunkten gehörte der Eröffnungstanz „Tanz der Kulturen“. Tänzerinnen und Tänzer aus 17 verschiedenen Kulturen zeigten dabei ihre traditionellen Tänze in Trachten, darunter Beiträge aus Mexiko, Kirgisien, Griechenland, Benin, der Ukraine, Peru, dem Libanon und Georgien. Zum Abschluss lud die Gruppe das Publikum ein, gemeinsam zum Hit „Macarena“ zu tanzen.

Organisiert wurde das Fest vom SV 1860 Minden e. V. zusammen mit dem Integrationsbüro und dem „Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration“ (ACI) der Stadt Minden. Hinzu kamen Beiträge von zahlreichen Migrantenvereinen und Ehrenamtsinitiativen. Sie boten kulturelle Programmpunkte und Mitmach-Aktionen an. Ergänzt wurde das Angebot durch Sportangebote für Groß und Klein, darunter Volleyball, Turnen und eine Box-Show.

Der stellvertretende Vorsitzende des ACI, Mehmet Fatih Rüzgar, sagte: „Integration wird nicht im Sitzungssaal der Politik gelebt, sondern im echten Leben – auf dem Schulhof, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit.“ Das Fest sei dafür ein gutes Beispiel gewesen. Besucherinnen und Besucher kamen miteinander ins Gespräch, lernten sich kennen und erlebten Vielfalt direkt vor Ort.

Unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ stand der Tag ganz im Zeichen des Zusammenkommens. Nach Angaben der Stadt Minden leben in der Stadt Menschen aus mehr als 120 Nationen friedlich zusammen. Das Fest gab dieser Vielfalt Raum und machte sichtbar, wie Sport und Kultur Begegnung fördern können.

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