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Minden startet Informationskampagne zu Regeln für E-Scooter und Radfahrende

Die Stadtverwaltung hat eine Informationskampagne in der Mindener Fußgängerzone gestartet.

Die Kampagne soll Regeln für E-Scooter und Radfahrende bekannt machen.

Anlass sind nach Angaben der Stadt mehr Beschwerden über schnelles Verhalten.

Die Beschwerden betreffen nach Angaben der Stadt auch rücksichtsloses Verhalten.

Die Hinweise kamen nach Angaben der Stadt von Gastronomen.

Die Hinweise kamen nach Angaben der Stadt auch aus der Bevölkerung.

Kontrollen und bisherigen Wirkung

Die Polizei kontrolliert nach Angaben der Stadt regelmäßig.

Der Radverkehrsbeauftragte nennt die Wirkung bislang nur gering.

Das teilte der Radverkehrsbeauftragte Jonas Göber mit.

Regeln für E-Scooter in der Fußgängerzone

Jonas Göber sagt, die Rechtslage sei klar.

E-Scooter dürfen die Fußgängerzone grundsätzlich nicht befahren.

Fahrerinnen und Fahrer müssen in der Fußgängerzone absteigen.

Fahrerinnen und Fahrer müssen dort schieben.

Das gilt zu jeder Tageszeit.

Das gilt zu jeder Nachtzeit.

Regeln für Radfahrende in der Fußgängerzone

Radfahrende dürfen sich in der Fußgängerzone nur im Schritttempo bewegen.

Radfahrende dürfen nicht in Bereichen schneller fahren.

Fahrverbote und erlaubte Strecken

In bestimmten Bereichen und zu bestimmten Zeiten gilt ein Fahrverbot.

In allen weiteren Teilen der Fußgängerzone gilt zwischen 10.30 Uhr.

Und 18.30 Uhr gilt ein Fahrverbot.

Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen dort in dieser Zeit nicht fahren.

Ganztägig dürfen Radfahrende langsam fahren auf dem Kleinen Domhof.

Ganztägig dürfen Radfahrende langsam fahren auf dem Markt.

Ganztägig dürfen Radfahrende langsam fahren in der Tonhallenstraße.

Plakate an Eingängen

Die Stadt bringt nach eigenen Angaben Plakate an.

Die Plakate stehen an nahezu allen Zugängen zur Fußgängerzone.

Zusätzlich stehen Plakate an beiden Enden des Scharn.

Die Plakate sollen die Fahrzonen verständlich erklären.

Die Stadt will damit die Regeln besser bekannt machen.

Gespräche vor Ort

Jonas Göber will in den kommenden zwei Wochen vor Ort sein.

Er will mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

Unfallprävention und Forderungen

Die Stadt setzt nach Angaben auch auf Unfallprävention.

Bürgermeister Peter Kock sprach sich für vorbeugende Maßnahmen aus.

Kock sagte, er sei offen für Maßnahmen gegen Unfälle.

Er wolle Unfälle verhindern, bevor sie passieren.

Kock unterstützt nach eigener Aussage eine bundesweit diskutierte Helmpflicht.

Die Helmpflicht betrifft E-Scooter.

Kock spricht sich außerdem für eine verpflichtende Schulung aus.

Die Schulung soll ähnlich der Schulung für den Mofa-Führerschein sein.

Damit meint Kock eine Pflicht zum Lernen vor dem Fahren.

Ziel der Kampagne

Die Stadt will nach eigenen Angaben ein deutliches Zeichen setzen.

Das Zeichen richtet sich gegen rücksichtsloses Verhalten in der Fußgängerzone.

Die Stadt will, dass dieses Verhalten nicht länger akzeptiert wird.