Zwei Konzepte für ein neues Hallenbad in Niederkassel

Für den möglichen Neubau des Hallenbads in Niederkassel liegen zwei Konzepte von LüRa und der Schwimmschule Nessy vor. Der Ausschuss soll sie am 17. November 2026 beraten.

Von Redaktion Niederkassel1 Min. Lesezeit

Für einen möglichen Neubau des Hallenbades in Niederkassel liegen zwei Konzepte vor. Der zuständige Ausschuss soll sie am 17. November 2026 vorstellen und beraten. Eine Grundsatzentscheidung des Rates ist für den 15. Dezember vorgesehen.

Die Vorschläge stammen von der SpVgg Lülsdorf-Ranzel (LüRa) und der Schwimmschule Nessy. Sie verfolgen unterschiedliche Ansätze, sollen nach Angaben der Stadt aber jeweils das Schulschwimmen und weitere Schwimmangebote im Stadtgebiet ermöglichen.

Hintergrund ist der kritische bauliche und technische Zustand des bestehenden Helmut-Loos-Bads. Die Stadt sieht langfristig keine verlässliche Perspektive für den Fortbestand. Sie muss insbesondere das Schulschwimmen dauerhaft sicherstellen und möchte zugleich Angebote für Vereine und die Öffentlichkeit ermöglichen. Nach Darstellung der Stadt könnte sich mit einem Neubau außerdem die Möglichkeit ergeben, Kosten einzusparen.

Bürgermeister Matthias Großgarten erklärte, die Stadt wolle eine Entscheidung treffen, solange das Bad noch in Betrieb sei. Der Prozess zur Zukunft des Hallenbades habe im vergangenen Jahr mit einem öffentlichen Workshop begonnen; dessen gesammelte Ideen seien aufgearbeitet worden. Nun gehe es darum, die Möglichkeiten abzuwägen und eine langfristig tragfähige Lösung zu finden.

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