Ratingen setzt zwei Mülldetektive ein

Ab 1. Oktober 2026 ermitteln in Ratingen zwei „Mülldetektive“ gegen illegale Müllablagerungen; Verursacher werden mit Bußgeldern belegt.

Von Redaktion Ratingen1 Min. Lesezeit
Bert Wagener sind davon überzeugt, dass die Mülldetektive die Quote der Ermittlungserfolge erhöhen wird.

Foto: Stadt Ratingen / Abdruck honorarfrei

Foto: Stadt Ratingen / Abdruck honorarfrei

Ab dem 1. Oktober 2026 sind in Ratingen zwei Mülldetektive im Einsatz. Jörg Frohnhoff und Timo Dymarkowski, beide erfahrene Kräfte im Amt für kommunale Dienste, sollen Verursacher illegaler Müllablagerungen aufspüren.

Die Stadt verweist auf ein wachsendes Problem: Neben achtlos weggeworfenem Verpackungsmüll gebe es auch systematisch angelegte wilde Müllkippen mit teils umweltschädlichen Stoffen. Genannt werden unter anderem Farben, Lacke, Dachpappe, Gasflaschen, Benzinkanister, Autoreifen und Elektrogroßgeräte. Sobald solche Funde gemeldet werden, müssen die Kommunalen Dienste die Ablagerungen beseitigen.

Amtsleiter Stefan Elias betont, vor allem die Entsorgung von Schadstoffen sei sehr aufwändig und bringe immer wieder Gesundheitsgefahren für die Beschäftigten mit sich. Umweltdezernent Prof. Dr. Bert Wagener kündigt an, die Stadt werde illegale Müllentsorgung konsequent verfolgen und mit Bußgeldern ahnden. Ziel sei es, die Umwelt vor Gefahrstoffen zu schützen und das Stadtbild sauber zu halten.

Nach Angaben der Stadt konnte bislang schon jeder dritte Müllsünder ermittelt werden. Mit dem Einsatz der beiden Mülldetektive soll diese Quote weiter steigen.

Bürgerinnen und Bürger können illegale Müllablagerungen über den Mängelmelder der Stadt Ratingen unter www.ratingen.de melden. Für Rückfragen zur Pressemitteilung nennt die Stadt die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Minoritenstraße 5, 40878 Ratingen, Telefon 02102 550-1051.

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