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Schülerverkehr in Breitscheid: Bürgermeister fordert Lösung für Bus und Umwege

Der Landesbetrieb Straßen NRW soll nach Ansicht von Bürgermeister Patrick Anders.

kurzfristig eine Lösung für den Schülerverkehr in Breitscheid umsetzen.

Als Anlass nennt Anders aktuelle Informationen zur Sanierung der B1, der Kölner Straße.

Diese Fertigstellung soll sich nach Angaben von Anders offenbar verzögern.

Die Stadt Ratingen nennt dafür eine Vollsperrung der Kölner Straße im Norden.

von Breitscheid.

Diese Sperrung führt nach Angaben der Stadt zu weiten Umwegen.

Anders beschreibt die Folgen für den täglichen Schulweg als unzumutbar.

Geplante und mögliche Verlängerung der Bauarbeiten

Nach neueren Informationen von Straßen NRW könnte sich der erste Bauabschnitt verlängern.

Diese Verlängerung soll sich bis mindestens 12. September auswirken.

Anders bewertet diese mögliche Dauer für den Schülerverkehr als nicht hinnehmbar.

Folgen für Busfahrten

Die Stadt nennt als Beispiel Fahrten mit dem Bus von Mülheim-Selbeck nach Breitscheid.

Für diese Fahrten soll eine zusätzliche Fahrzeit von mehr als einer Stunde nötig sein.

Anders bezeichnet den zusätzlichen Zeitbedarf als für den täglichen Schulweg völlig unzumutbar.

Brief an Straßen NRW

Anders schrieb nach Angaben der Stadt einen Brief an die Leitung der zuständigen Regionalniederlassung Ruhr.

In diesem Brief richtet Anders die Kritik gegen Straßen NRW.

Anders kritisiert nach Angaben der Stadt auch die Baustellenabwicklung.

Und die Kommunikation.

Kritik an Entscheidungen ohne Abstimmung

Anders nennt nach Angaben der Stadt die verkehrsrechtlichen Regelungen als Problem.

Diese Regelungen seien ohne frühzeitige Abstimmung mit der Stadt Ratingen entschieden worden.

Die Stadt führt dafür als Folgen eine starke Belastung vieler Verkehrsteilnehmer an.

Nach Angaben der Stadt sind zahlreiche Verkehrsteilnehmer von der wochenlangen Vollsperrung betroffen.

Umleitungen und alternative Strecken

Die Stadt sagt, es gebe keine gute Ausweichstrecke.

Die ausgeschilderten Umleitungen sollen Umwege von teils mehr als 20 Kilometern haben.

Die Stadt nennt außerdem Schleichverkehr über kleine Wirtschaftswege als ausgeschlossen.

Die Stadt führt dafür an, dass diese Wege als reine Anliegerstraßen ausgewiesen sind.

Die Stadt sagt, diese Wege seien einem höheren Verkehrsaufkommen nicht gewachsen.

Forderungen an Straßen NRW

Anders fordert Lösungen für den Schülerverkehr während der Bauzeit.

Er nennt als erste Möglichkeit, dass Linienbusse vor Abschluss der Arbeiten durch die Baustelle fahren.

Er nennt als zweite Möglichkeit, dass ein Schülerverkehr per Spezial-Shuttle sichergestellt wird.

Anders begründet die Forderung damit, dass die Situation für Schüler sonst nicht tragbar sei.