Wilhelm-Busch-Schule in Hösel hat sechs neue Räume für Unterricht und OGS

Der Ergänzungsbau der Wilhelm-Busch-Schule in Hösel ist in Betrieb und bietet sechs Räume für Unterricht und Offenen Ganztag.

Von Redaktion Ratingen1 Min. Lesezeit

Der zweigeschossige Ergänzungsbau der Wilhelm-Busch-Schule in Hösel ist seit Beginn des neuen Schuljahres in Betrieb. Sechs multifunktionale Räume und großzügige Flurbereiche erweitern die Möglichkeiten für Unterricht und Offenen Ganztag. Kurz vor den Herbstferien wurde das Gebäude eröffnet.

Bewegliche Möbel erlauben es, die Räume morgens für den Unterricht und nachmittags für Spiel und Betreuung einzurichten. In den sogenannten Clusterbereichen des Spiel- und Lernflurs ist gemeinsames Lernen außerhalb der Klassenräume möglich. Ergänzt wird das Konzept durch Rückzugszonen und Garderobenbereiche. Das Büro null2elf entwickelte die Gestaltung gemeinsam mit der Schulleitung und dem Amt für Schulverwaltung und Sport. Sanfte Pastelltöne prägen die Räume.

Die Stadt Ratingen reagiert mit dem Neubau auf den steigenden Bedarf an Schul- und OGS-Plätzen in Hösel. Begrünte Dachflächen, eine Photovoltaikanlage, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie Luft-Wasser-Wärmepumpen und Fußbodenheizung gehören zum Gebäudekonzept.

Das Projekt ist das erste vollumfängliche Schlüsselfertigbauprojekt der Stadt Ratingen im Schulbau. Die Projektentwicklung begann im Frühjahr 2024. Im Sommer desselben Jahres entschied sich die Verwaltung für einen dauerhaften Neubau; im September folgte der Baubeschluss. Die Arbeiten starteten im Sommer 2025. Hochbau und Außenanlagen waren im Frühjahr 2026 fertig, pünktlich nach den Sommerferien standen die Räume zur Verfügung. Die Baukosten belaufen sich auf gut 2,6 Millionen Euro.

Die kurze Bauzeit wurde auch durch einen erfahrenen Totalunternehmer ermöglicht: Die Firma Zimmermann-Haus setzte das Projekt um. Bei der Holztafel- und Betonelementbauweise wurden komplette Wände mit Fenstern im Stammwerk vorgefertigt und zur Baustelle geliefert. Die Decke über dem Erdgeschoss besteht aus Brandschutzgründen aus Betonfertigteilen.

Der Innenausbau erfolgte konventionell. Geringere Trocknungszeiten als bei einem Massivbau trugen ebenfalls zur Zeitersparnis bei. Die Bauweise ist von außen und innen kaum zu erkennen: Klinkerriemchen und vorgehängte Fassadenplatten in Holzoptik verdecken die Fugen an der Außenfassade; innen sorgen übliche Wandbeschichtungen dafür, dass der Bau den Eindruck eines konventionellen Massivgebäudes vermittelt.

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