25 Jugendliche aus Recklinghausen erkunden Rumänien

25 Jugendliche aus Recklinghausen haben bei einer Reise nach Baia Mare Rumänien kennengelernt und sich mit Strukturwandel, Tradition und europäischer Identität beschäftigt.

Von Redaktion Recklinghausen1 Min. Lesezeit
Presse

Foto: Stadt RE

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25 Jugendliche aus Recklinghausen haben bei einer knapp einwöchigen Reise Rumänien kennengelernt. Die Begegnung in Baia Mare wurde vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie organisiert. Dabei kamen Teilnehmende aus dem Kinder- und Jugendparlament, der Wolfgang-Borchert-Gesamtschule und dem Theodor-Heuss-Gymnasium mit rumänischen Jugendlichen zusammen.

Im Mittelpunkt standen Strukturwandel, europäische Identität und das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Schulbesuche, gemeinsame Ausflüge und ein Treffen in einem Jugendzentrum gaben Einblicke in den Alltag junger Menschen in beiden Ländern. Ziel war es, die interkulturelle Perspektive der Jugendlichen zu erweitern und Rumänien unter dem Schwerpunkt „Strukturwandel“ unmittelbar zu erleben.

Von traditionellem Handwerk bis zur Universitätsstadt

Bei Ausflügen im Kreis Maramureș lernte die Gruppe die kulturelle Vielfalt und das traditionelle Handwerk der Region kennen. Zu den Stationen gehörten der „Lustige Friedhof“ in Săpânța und das Kloster Săpânța-Peri. Dessen Holzkirche ist 78 Meter hoch und gilt als höchste Holzkirche der Weltexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

In Cluj-Napoca, einer Universitätsstadt in Transsilvanien, konnten die Jugendlichen einen Kontrast zur ländlichen Tradition erleben. Auch der Besuch des Salzbergwerks Salina Turda bot Anlass, den historischen Salzabbau mit der Bergbautradition der eigenen Region in Verbindung zu bringen.

Ein Höhepunkt war die Fahrt mit der historischen Dampflok „Mocănița“ bei Vișeu de Sus. Die mit Holz befeuerte Waldbahn führte die Gruppe rund 40 Kilometer durch die Karpaten und gilt als letzte regulär betriebene ihrer Art in Europa. Die Fahrt machte nach Angaben der Stadt Recklinghausen sichtbar, wie Geschichte, Landschaft und regionale Identität in Maramureș zusammenwirken.

Rückbegegnung für 2027 geplant

Für 2027 ist eine Rückbegegnung in Deutschland geplant. Sie soll die entstandenen Freundschaften stärken und die Nachhaltigkeit des Projekts fördern. Eindrücke der Reise werden auf den Social-Media-Kanälen der beteiligten Organisationen geteilt.

Unterstützt wird das Projekt vom Landesjugendamt Westfalen-Lippe sowie vom Bundesministerium für Kinder, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

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