Hurz 2026: Weitere Preise im Ruhrfestspielhaus
Am 21. September werden zusätzlich zu „Gladiator-Hurz“ unter anderem Ralf Möller ausgezeichnet; Tosten Sträter hält die Laudatio.
„Gladiator-Hurz“ für Ralf Möller bei „Hurz 2026“
Recklinghausens schräger Comedypreis „Hurz“ erhält 2026 eine weitere Sonderkategorie: Am Montag, 21. September, wird im Ruhrfestspielhaus an der Otto-Burmeister-Allee 1 ab 19.30 Uhr zusätzlich zu den bekannten Preisen auch der „Gladiator-Hurz“ verliehen. Der Preis geht an Ralf Möller.
Die Laudatio auf den Recklinghäuser Schauspieler hält der Komiker Tosten Sträter, der in Waltrop aufgewachsen ist. Für Besucherinnen und Besucher, die die Veranstaltung nicht verpassen wollen, gibt es am Donnerstag, 10. September, weitere Karten im Vorverkauf. Ab 18 Uhr sind sie auf der Hurz-Homepage www.derhurz.de erhältlich.
Weitere Mitwirkende und Preisträger
Auf der Jury-Couch gibt es bei der Veranstaltung eine Premiere für Bürgermeister Axel Tschersich. Mit dabei sind außerdem der Jury-Präsident Achim Hagemann und Isabel Varell. Durch den Abend führt Moderatorin Steffi Neu. Hinzu kommen die Hurz-Band unter der Leitung von Bernd Gremm sowie Polka-König Pawel Popolski.
Zu den weiteren Preisträgerinnen und Preisträgern gehören Ilka Bessin, die den „Wolf-und-das-Lamm-Hurz“ erhält, Jochen Malmsheimer mit dem „Heimat-Hurz“ sowie Kabarett-Urgestein Bruno Jonas, dem der Ehren-Hurz verliehen wird.
Um den „Kleinen Hurz“ bewerben sich die Kölner Impro-Comedy-Gruppe „Gude Leude“, die Essenerin Luisa Charlotte Schulz und Joab Nist. Über den Nachwuchstitel entscheiden nach dem Votum der Jury die Gäste im Saal Kassiopeia, da der Große Theatersaal wegen Umbaus nicht zur Verfügung steht.
Übertragung im Stream
Wer am 10. September keine Karten bekommt, kann die Veranstaltung dennoch verfolgen: Der „Hurz“ wird in diesem Jahr kostenlos auf der genannten Hurz-Homepage gestreamt. Möglich machen dies die Knappschaft Kliniken, die über das Patienten-TV die Übertragung auch in alle Kliniken der Knappschaft-Bahn-See transportieren.
Hintergrund des Formats
Das Veranstaltungsformat wurde 2017 im Rahmen der 1000-Jahre-Feierlichkeiten in Recklinghausen von der Stadt mit der Arena Recklinghausen GmbH nach einer Idee des damaligen Ersten Beigeordneten Ekkehard Grunwald entwickelt. Es geht auf den „Hurz“-Sketch zurück, den Hape Kerkeling im Juli 1991 gemeinsam mit seinem Partner Achim Hagemann in der Sendung „Total normal“ präsentierte.
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