Auto winterfit machen: Diese Ausrüstung gehört ins Fahrzeug

Für die dunkle und kalte Jahreszeit sollten Autofahrerinnen und Autofahrer einige Dinge griffbereit im Fahrzeug haben: Eiskratzer, Schnee- oder Handfeger und eine Taschenlampe. Türschlossenteiser gehört dagegen außerhalb des Autos aufbewahrt. In Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor kann zudem ein Starthilfekabel hilfreich sein.
Wichtig ist außerdem, dass die gesamte Beleuchtungsanlage fehlerfrei funktioniert und blendfrei eingestellt ist. Wintertaugliche Reifen sind am „Alpine“-Symbol zu erkennen: einem dreigipfligen Bergpiktogramm mit Schneeflocke auf der Reifenflanke. Eine generelle Winterreifenpflicht besteht laut Mitteilung zwar nicht; die Bereifung muss aber den Witterungsverhältnissen entsprechen. Bei winterlichen Straßenverhältnissen dürfen Sommerreifen nicht benutzt werden.
Mängel können teuer werden
Wer mit falschen Reifen, fehlendem Frostschutzmittel oder abgenutzten Scheibenwischern unterwegs ist, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Dafür können Verwarnungsgelder von bis zu 35 Euro fällig werden. Werden andere gefährdet oder kommt es zu einem Unfall, nennt die Mitteilung Bußgelder von bis zu 120 Euro und einen Punkt in Flensburg. Das gilt auch, wenn sich Schnee- oder Eisplatten von einem unzureichend geräumten Fahrzeugdach lösen.
Fahrweise den Bedingungen anpassen
Auf nassen oder verschneiten Straßen ist ein längerer Bremsweg einzuplanen. Raureif kann insbesondere auf Brücken, auf freien Flächen nach Waldstücken und im Bereich von Tunnelausfahrten zu rutschigen Fahrbahnen führen. Die Geschwindigkeit sollte deshalb den Straßenverhältnissen angepasst werden. Vorausschauendes Fahren trägt dazu bei, Unfälle zu vermeiden.