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Herdecke: Grundsteuer soll ab 2027 um fast 20 Prozent steigen

Einbringung im Rat und Lage der Stadt
Dennis Osberg ist der Erste Beigeordnete und Kämmerer.
Er brachte am Donnerstag, 1. Oktober 2026, den Haushalt 2027 ein.
Er brachte zugleich die fünfte Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes 2022 bis 2030 ein.
Osberg brachte die Unterlagen im Rat ein.
Nach Angaben aus seiner Rede bleibt die finanzielle Lage angespannt.
Osberg sagte auch, die Handlungsfähigkeit Herdeckes soll erhalten bleiben.
Geplantes Defizit und Gründe
Osberg nannte für 2027 ein geplantes Defizit von 6,8 Millionen Euro.
Er verwies auf steigende Kosten.
Er nannte zusätzliche Aufgaben bei begrenzten finanziellen Spielräumen.
Osberg sagte, weitere Konsolidierungsmaßnahmen seien notwendig.
Er sagte außerdem, die Stadt brauche dafür neue Schritte.
Vorgesehene Steuererhöhung im Haushaltssicherungskonzept
Die im Haushaltssicherungskonzept vorgesehene Steuererhöhung betrifft die Grundsteuer.
Die Stadt plant die Erhöhung ab 2027.
Die Erhöhung soll fast 20 Prozent betragen.
Der Hebesatz der Grundsteuer B soll dann 1.160 Punkte betragen.
Dadurch sollen zusätzliche Erträge von rund 1,4 Millionen Euro entstehen.
Belastungsgrenze und weitere Erhöhung 2030
Osberg sagte, aus seiner Sicht sei die Belastungsgrenze erreicht.
Er sagte, eine weitere Steuererhöhung soll 2030 vermieden werden.
Investitionen trotz Sparmaßnahmen
Trotz des Sparkurses plant die Stadt für 2027 Investitionen.
Diese sollen insgesamt mehr als 32 Millionen Euro betragen.
Osberg nannte als Schwerpunkte Schulen.
Osberg nannte auch den Brand- und Rettungsschutz.
Die Stadt plant außerdem Investitionen in Bäder.
Die Stadt plant außerdem Investitionen in Sportstätten.
Die Stadt plant außerdem Investitionen in Spielplätze.
Die Stadt plant außerdem Investitionen in Straßen.
Die Stadt plant außerdem Investitionen in Kanäle.
Die Stadt plant außerdem Investitionen in den Hochwasserschutz.
Zitat von Dennis Osberg
Osberg sagte: „Wenn wir heute sparen, indem wir Straßen und Kanäle nicht sanieren.“
Er sagte weiter: „indem wir Dächer nicht reparieren.“
Er sagte außerdem: „und die Modernisierung von Schulen vertagen.“
Er sagte: „dann sparen wir nicht wirklich.“
Osberg sagte weiter: „Wir verschieben die Lasten nur in die Zukunft.“
Weitere Beratungen und Beschluss im Rat
Mit der Einbringung beginnt die Beratung des Haushaltes in den Fachausschüssen.
Mit der Einbringung beginnt die Beratung des Haushaltes in den Fraktionen.
Der Rat kommt am Donnerstag, 10. Dezember 2026, erneut zusammen.
Der Rat soll dann über den Haushalt samt Sicherungskonzept beschließen.
Schlusssatz zur Einbringung
Zum Abschluss sagte Osberg: „Ich möchte – so schwer es auch fällt – die Einbringung des Haushaltes nicht nur als Protokoll des Mangels verstehen.“
Osberg sagte weiter: „sondern als Gestaltungsplan für die Zukunft.“
Osberg sagte außerdem: „In diesem Sinne lege ich das umfangreiche Werk nun in Ihre Hände.“
Osberg sagte zum Schluss: „und wünsche Ihnen und uns gute, konstruktive Beratungen.“