Barrierefreie Telefonführung im Museum Junkerhaus

Das Museum Junkerhaus in Hamburg startet am 11.10.2025 eine kostenlose, barrierefreie telefonische Führung zu den kunstvollen Fachwerkornamenten seines denkmalgeschützten Gebäudes.

Von Redaktionsteam Lemgo2 Min. Lesezeit

Am Samstag, den 11. Oktober 2025, eröffnet das Museum Junkerhaus ein barrierefreies Angebot: Um 17:00 Uhr findet eine kostenfreie telefonische Führung statt. Dieses innovative Format richtet sich ausdrücklich an Menschen, denen der Zugang zu kulturellen Einrichtungen bislang erschwert war—beispielsweise durch Seheinschränkungen, eingeschränkte Mobilität oder finanzielle Hürden.

Ein inklusives Vermittlungsformat im Fokus

Die einstündige Führung vermittelt kunst- und architekturhistorische Hintergründe des außergewöhnlichen Fachwerkbaus. Im Mittelpunkt stehen die geschnitzten Bauornamente, die das Junkerhaus zu einem Gesamtkunstwerk machen. Der Rundgang folgt einem visuellen Konzept, bietet jedoch auch für reine Zuhörende ein intensives Erlebnis und setzt damit neue Maßstäbe bei der telefonischen Kulturvermittlung.

Fabian Schröer, Leiter des Museums, hebt hervor:

„Wir freuen uns, dieses neue Format im Junkerhaus durchzuführen, dessen Atmosphäre und Gestaltung auch beim bloßen Hören ein besonderes Erlebnis sind.“

Teilnahme und technische Umsetzung

Die Teilnahme ist kostenlos. Nach der Anmeldung erhalten Interessierte ihre Zugangsdaten. Am Veranstaltungstag erfolgt die Einwahl von zu Hause aus per Telefon. Begleitet wird die Führung von einer moderierenden Person. Während der Führung bleibt die Sprechfunktion zunächst deaktiviert, jedoch werden die Leitungen in regelmäßigen Abständen für Fragen und Austausch geöffnet.

title="Anmeldung zur telefonischen Führung"

subtitle="Für interessierte Teilnehmer:innen"

phone="040 209 404 36"

email=""

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Wer weitere Informationen oder zusätzliche Termine wünscht, kann sich an den Pressekontakt wenden:

title="Annika Harder"

subtitle="Presse & Öffentlichkeitsarbeit"

phone="040-209404-35"

email=""

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Projektgeschichte und Zielsetzung

Das Format wurde 2021 während des Corona-Lockdowns entwickelt, um kulturelle Teilhabe ortsunabhängig zu ermöglichen. Initiatoren sind der Blinden- und Sehbehindertenverein e.V. (BSVH), das Büro Grauwert für Inklusion & demografiefeste Lösungen sowie verschiedene Museen.

Mittlerweile ist das Projekt überregional mit mehr als 100 kulturellen Einrichtungen im deutschsprachigen Raum verbunden. Mit Unterstützung von Aktion Mensch, der Behörde für Kultur und Medien Hamburg sowie der DFB-Kulturstiftung wird das Angebot bis 2026 weiter ausgebaut und als inklusives, barrierefreies Vermittlungsformat etabliert.

Umfrage zur Teilhabe

Wie stehen Sie zu barrierefreien Kulturangeboten? Würden Sie an telefonischen Führungen oder ähnlichen Formaten teilnehmen?

Das Museum Junkerhaus setzt mit dieser Initiative ein klares Zeichen für Zugänglichkeit und Vielfalt im Kulturbereich. Weitere Veranstaltungshinweise werden zeitnah bekanntgegeben.

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