Vortrag im Stadtarchiv Lemgo: „Kriegsende und Migration“
Dr. Julia Paulus (LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte) spricht am 1. Oktober 2026 über Umgang mit Vertriebenen, Integration in Westfalen-Lippe und mögliche Spannungen in Lemgo
Vortrag im Stadtarchiv Lemgo über Kriegsende und Migration
Das Stadtarchiv Lemgo lädt am 1. Oktober 2026 um 16 Uhr zu einem Vortrag in die Rathaushalle ein. Referentin ist Frau Dr. Julia Paulus vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte. Sie spricht unter dem Titel „Kriegsende und Migration: Zum schwierigen Umgang mit Flüchtlingen und Vertriebenen in Westfalen-Lippe (1945–1948)” über die Nachkriegsjahre in Westfalen-Lippe.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht der gesellschaftliche Umgang mit den Millionen Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Außerdem geht es um die Frage, wie deren Integration in Regionen wie Westfalen und Lippe verlief und welche Spannungen das Zusammenleben mit der hiesigen Bevölkerung prägten. Frau Dr. Paulus wird nach Angaben des Stadtarchivs auch auf die damalige Situation in Lemgo eingehen.
Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, und zwar über die Homepage der VHS Detmold-Lemgo.
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