Monheimer Mittagsgespräche: Wienecke setzt auf neue Unternehmen

Bürgermeisterin Sonja Wienecke bekräftigte bei den Monheimer Mittagsgesprächen die Gewerbesteuerstrategie der Stadt. Eine Grundsteuererhöhung plane sie derzeit nicht.

Von Redaktionsteam Monheim am Rhein1 Min. Lesezeit
Gruppenaufnahme bei den Monheimer Mittagsgesprächen: Dr. Christoph Hahn, Nadia Mohseni, Ralf Schlindwein, Sonja Wienecke sowie Ivo Geilenbrügge, Robert Klecha und Hendrik Sawukajtis.

Foto: Stadt Monheim am Rhein / Pia Mahr

Foto: Stadt Monheim am Rhein / Pia Mahr

Bei den „Monheimer Mittagsgesprächen“ hat Bürgermeisterin Sonja Wienecke den größeren Arbeitgebern der Stadt Einblicke in ihre Gespräche auf der Expo Real gegeben. Zugleich bekräftigte sie, dass Monheim am Rhein an seiner Gewerbesteuerstrategie festhalten wolle.

„Es werden also ganz sicher noch Unternehmen zu uns kommen in nächster Zeit“, sagte Wienecke. Bei der Gewerbesteuer werde die Stadt lediglich auf die gesetzlich vorgeschriebenen 280 Prozentpunkte erhöhen. Eine Erhöhung der Grundsteuer plane sie derzeit nicht, hieß es bei dem Treffen.

Gastgeber war der Softwareentwickler Segger Microcontroller an der Ecolab-Allee. Managing Director Ivo Geilenbrügge, dessen Unternehmen seit 2018 in Monheim ansässig ist und 100 Mitarbeitende hat, würdigte die Unterstützung durch die städtische Wirtschaftsförderung. „Wir sind sehr froh, hier in Monheim zu sein“, sagte er.

Die Stadt organisiert die „Monheimer Mittagsgespräche“ seit mehr als 20 Jahren. Größere Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber übernehmen im Wechsel die Gastgeberrolle; das Treffen dient dem Austausch und der Vernetzung und findet etwa einmal im Quartal statt.

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