Ehemalige Deponie an der Solinger Straße öffnete erstmals seit Jahrzehnten

Mehr als 50 Menschen besuchten am 6. Oktober erstmals seit Jahrzehnten die ehemalige Deponie an der Solinger Straße.

Von Redaktionsteam Remscheid1 Min. Lesezeit

Das ehemalige Deponiegelände an der Solinger Straße war am Dienstag, 6. Oktober, erstmals seit Jahrzehnten wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger kamen zu einer Führung, die den Abschluss der Rekultivierung und den offiziellen Auftakt des Förderprojekts „WertRaum Remscheid“ zusammenführte.

Oberbürgermeister Sven Wolf eröffnete die Veranstaltung. Aus der im Remscheider Sprachgebrauch als „die Kipp“ bekannten ehemaligen Deponie soll ein Ort werden, an dem Kreislaufwirtschaft und ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen erlebbar sind. Auf dem Deponieplateau sind neben dem neuen Wertstoffhof an der Solinger Straße auch Angebote des Förderprojekts geplant.

Einblicke in Rekultivierung und Nachsorge

Bei der Führung berichtete Herr Zirngiebl, der ehemalige Betriebsstellenleiter sowie ehemalige Geschäftsführer der Deponiebetriebsgesellschaft, über die Entwicklung des Geländes sowie technische und bürokratische Herausforderungen der Rekultivierung. Im Rahmen der Übergabe der Deponienachsorge stellte er Baldur Otto als Projektingenieur für die Deponie vor.

Das Projekt „WertRaum Remscheid“ setzt auf Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Reparatur und praxisnahe Umweltbildung. Es soll nachhaltiges Handeln im Alltag fördern und den bewussten Umgang mit Ressourcen stärken.

Großes Interesse an der Führung

Nach Angaben der Technischen Betriebe Remscheid und ihrer Projektpartner gingen deutlich mehr Anmeldungen ein, als Plätze verfügbar waren. Die Gäste konnten vor Ort Fragen stellen und erste Ideen zur künftigen Gestaltung des „WertRaums“ einbringen.

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