Neun von 17 geplanten Bäumen stehen in Süchtelns Fußgängerzone

In der Fußgängerzone von Süchteln sind inzwischen neun der insgesamt 17 geplanten neuen Bäume gepflanzt. Drei weitere Bäume kamen am Donnerstag, 29. Oktober, hinzu. Die restlichen acht Gleditschien sollen im weiteren Verlauf der Bauarbeiten auf dem Weberbrunnenplatz gesetzt werden.
Die bisherigen Pflanzungen verteilen sich auf mehrere Stellen: An der Tönisvorster Straße stehen fünf Felsenbirnen, am Lindenplatz eine Linde und in der Hochstraße zwischen Lindenplatz und Weberbrunnenplatz zwei Gleditschien. Im Eingangsbereich am Stadttor war bereits im Frühjahr eine Linde in Kastenform gepflanzt worden.
Bei einer Online-Beteiligung im Sommer 2020 hatten sich 415 Menschen zu bevorzugten Baumarten geäußert. Für den Weberbrunnenplatz erhielt die Gleditschie die meisten Stimmen. Die Arten wurden nach Angaben der Stadt auch mit Blick auf Klimawandel und örtliche Bedingungen ausgewählt. Felsenbirnen vertragen Trockenheit und bieten mit Blüten und Beeren Nahrung für Insekten und Vögel. Gleditschien gelten als widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenheit. Die am Lindenplatz gepflanzte Lindensorte „Greenspire“ soll künftig Schatten spenden.
Rund um die Bäume wird auf zusätzliche Stauden verzichtet. Die Baumscheiben erhalten stattdessen eine wassergebundene Wegedecke, durch die Niederschlagswasser versickern kann. Die zunächst lockere Oberfläche soll sich mit der Zeit durch Niederschläge verfestigen. Baumkronen können laut Stadt durch regelmäßige Pflege und gezielte Schnitte an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden.