Spielfläche am Konrad-Adenauer-Ring in Viersen wieder geöffnet

Die grundsanierte Spielfläche am Konrad-Adenauer-Ring in Viersen ist wieder geöffnet. Sie bietet unter anderem barrierearme Wege, eine Skatefläche, Kletterangebote und einen Matschbereich.

Von Redaktion Viersen1 Min. Lesezeit
Symbolische Führerscheinkarte und Autoschlüssel auf einem sonnigen Holztisch; ein Auto steht unscharf im Hintergrund.

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Die grundsanierte Spielfläche am Konrad-Adenauer-Ring in Viersen ist wieder geöffnet. Bürgermeister Christoph Hopp gab die Anlage am Freitag, 16. Oktober 2026, für die Nutzung frei. Das mehr als 11.000 Quadratmeter große Gelände war in großen Teilen erneuert und mit Blick auf unterschiedliche Bedürfnisse neu gestaltet worden.

Zu den Angeboten zählen ein rollender Bereich für Menschen mit Skateboards und Rollstühlen, ein Mini-Pump-Treck, eine Nestschaukel sowie Kletter- und Spielmöglichkeiten auf einer wasserdurchlässigen Kautschukfläche. Für kleinere Kinder gibt es eine Sandfläche mit Matschbereich und Zugang zum Wasserlauf. Dort kann Wasser angestaut und gematscht werden; am Auslauf ist Planschen möglich. Auch die Seilbahn blieb erhalten, die Riesenhangrutschen wurden saniert und aufgearbeitet.

Gepflasterte Wege verbinden die Spiel- und Aufenthaltsbereiche. Kreuzungs- und Beachtungsstellen sind im Boden taktil kenntlich gemacht. Am Eingang steht zudem eine eigene Parkfläche für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zur Verfügung.

Planung mit Beteiligung der Öffentlichkeit

Die Sanierung wurde spätestens 2024 als notwendig erkannt. Betroffene und Öffentlichkeit konnten sich in die Planung einbringen: Im Herbst 2024 gab es ein dreimonatiges Online-Verfahren; außerdem fanden eine Spielplatzplanungsparty, ein Treffen zur Jugendfläche und eine Befragung durch das Streetwork statt. Interessenvertretungen zu Inklusionsfragen wurden einbezogen. Erste Planungsergebnisse wurden im Frühjahr 2025 mit der Skate-Community besprochen.

Anfang Juli 2025 beschloss die Politikexterner Link, öffnet ein neues Fenster die Grundsanierung. Die damals geschätzten Kosten lagen bei gut 730.000 Euro. Der Auftrag wurde am 24. November 2025 erteilt. Die ursprünglich für die Jahresmitte 2026 geplante Freigabe verzögerte sich aufgrund zusätzlicher technischer und baulicher Herausforderungen, verspätet bereitgestellter Bauteile, der Witterung und notwendiger Nacharbeiten. Eine Teilöffnung war laut Stadt aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

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