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Werl schränkt OGS-Nutzung an der Petrischule ein

Nach statischer Prüfung werden Teile im ehemaligen Schwimmbad ab dem 31. August 2026 nicht weiter genutzt; Verpflegung erfolgt ab dem 7. September 2026 über ein Verpflegungsmodul.

Von Redaktion Werl28.08.26, 11:49

Die Wallfahrtsstadt Werl reagiert auf notwendige Einschränkungen bei der Nutzung von Räumlichkeiten der OGS an der Petrischule. Nach einer statischen Überprüfung können Teile der bisher genutzten Bereiche im ehemaligen Schwimmbad ab dem 31. August 2026 nicht weiter genutzt werden. Betroffen sind zwei Gruppenräume sowie der bisherige Küchenbereich für die Mittagsverpflegung.

Um die Verpflegung der Kinder weiterhin sicherzustellen, wird auf dem Gelände der Petrischule ein Verpflegungsmodul aufgestellt. Die Anlieferung ist für den 1. September 2026 vorgesehen. Nach Aufbau, technischer Einrichtung und Abnahme soll das Modul voraussichtlich ab dem 7. September 2026 vollständig genutzt werden können.

Während der Umstellung bleibt die Betreuung an der Schule weiter organisiert. Zusätzlich zu dem Verpflegungsmodul stehen im OGS-Trakt weiterhin drei Betreuungsräume zur Verfügung. Die 8bis1-Betreuung sowie eine weitere OGS-Gruppe werden in geeigneten Räumen des Schulgebäudes untergebracht.

Bis zur Inbetriebnahme des Moduls gilt eine Übergangsregelung: Vom 31. August bis 4. September erhalten alle OGS-Kinder ein vollwertiges Lunchpaket.

Die Beschaffung des Verpflegungsmoduls wurde über einen Dringlichkeitsbeschluss auf den Weg gebracht. Dieser soll dem Rat in seiner Sitzung am 24. September 2026 zur Bestätigung vorgelegt werden.

Die Stadt verweist zudem auf den allgemeinen Investitions- und Sanierungsbedarf ihrer Gebäude. Dieser Herausforderung begegne man nach eigenen Angaben mit einer konsequent fortgeführten Investitionsstrategie, zu der auch zahlreiche Schulbaumaßnahmen gehören.

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