Am Ruhrfenster Mühlengraben werden Wege und Rampe sichtbar

Am Ruhrfenster Mühlengraben in Witten sind Wege und Aufenthaltsbereich im Bau. Die Stadt prüft den Boden auf mögliche Schadstoffe.

Von Redaktion Witten1 Min. Lesezeit

Am Ruhrfenster Mühlengraben in Witten sind erste Konturen der geplanten Wegeverbindung zur Ruhr und des Aufenthaltsbereichs am Wasser zu erkennen. Für den Start der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im April 2027 sollen außerdem neue Bäume gepflanzt und Wiesenflächen aufgewertet werden.

Sträucher wurden entfernt, Bagger bewegen Erde. Randeinfassungen für Wege sind bereits gesetzt und Fahrradständer aufgestellt. Auch die Fußgängerrampe, die den Mühlengraben unter dem Ruhrdeich mit der Ruhraue verbinden soll, ist erkennbar. Sie muss noch betoniert werden, damit sie bei Hochwasser nicht weggespült wird.

Erde wird auf Belastungen untersucht

An der Baustelle liegen mehrere Erdhaufen. Weil an einigen Stellen Bauschutt entsorgt wurde, lässt die Stadt jede Erdschicht auf mögliche Schadstoffe prüfen. Die Untersuchungen sollen klären, ob die Erde fachgerecht entsorgt werden muss oder wiederverwendet werden kann. Ein Bodenmanager betreut diese Aufgabe zum Schutz der Beschäftigten und der Umwelt.

Auf dem Gelände stehen Schwarz-Weiß-Container. Werden bei Bodenarbeiten Belastungen festgestellt, etwa durch Schwermetalle aus alten Rohren oder Farben, müssen die Beschäftigten Schutzanzüge tragen. Anschließend legen sie die verschmutzte Kleidung im Schwarzbereich ab, duschen und verlassen den Container im Weißbereich in ihrer Straßenkleidung.

Bereits am 16. September berichteten wir über den Start der Bauarbeiten am Ruhrfenster Mühlengrabenexterner Link, öffnet ein neues Fenster. Aktuelle Informationen zu den IGA-Projekten veröffentlicht die Stadt unter witten.de/iga2027.

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