Dorsten stellt 300 öffentliche Laubcontainer auf

KSD stellt zum Herbstanfang 300 Laubcontainer in Dorsten auf. Wichtig: Zuständigkeit für Straßen, Geh- und Radwege sowie Regeln zur Laubentsorgung.

Von Neues aus Dorsten2 Min. Lesezeit
Ein Laubsauger-Lkw („Laubsaugbär“) des Kommunalen Servicebetriebes ist als Symbolbild für die Laubentsorgung im Herbst dargestellt.

Foto: Stadt Dorsten / Guido Bludau

Foto: Stadt Dorsten / Guido Bludau

Zum Herbstanfang stellt der Kommunale Servicebetrieb Dorsten (KSD) wieder 300 öffentliche Laubcontainer auf. Sie sind für das Laub von Straßenbäumen auf öffentlichen Flächen gedacht und nicht für Laub aus privaten Gärten. Einige der Container bleiben im Laufe der Saison nicht dauerhaft am selben Standort, sondern werden weiter umgesetzt.

Nach der Satzung ist die Zuständigkeit für die Laubbeseitigung unterschiedlich geregelt: Der KSD reinigt die Straßen. Für Gehwege an verkehrsberuhigten Bereichen sind die Anliegerinnen und Anlieger zuständig. Bei Radwegen gilt: Wird die Straße von der Stadt gereinigt und ist der Radweg durch einen Strich, einen Bordstein oder eine farblich unterschiedliche Pflasterung vom Gehweg getrennt, übernimmt ebenfalls die Stadt die Reinigung. In allen anderen Fällen müssen auch die Radwege von den Anliegern gereinigt werden.

Für Laub von Privatgrundstücken oder für die Entsorgung von öffentlichem Laub ohne Fahrt zu einer Annahmestelle bietet der KSD zudem gebührenpflichtige Laubcontainer an. Ganzjährig können Laub und Gartenabfälle außerdem an den bekannten Sammelstellen sowie am Wertstoffhof an der An der Wienbecke 15 kostenlos abgegeben werden. Weitere Informationen stehen unter www.dorsten.de/ksd unter „Grünschnittentsorgung“.

Laubboxen oder Laubkörbe am Straßenrand sind in Dorsten ebenfalls möglich. Das Laub wird dann mit einem Laubsauger-Lkw abgeholt. Die Standorte müssen vorher mit dem Servicebetrieb abgestimmt werden, damit die Behälter auch tatsächlich angefahren und geleert werden können. In den Gitterboxen dürfen keine Steine oder anderen festen Gegenstände liegen, außerdem muss die Einfassung so engmaschig sein, dass sich darin keine Igel oder andere Kleintiere einnisten können.

Der KSD warnt zugleich davor, Laub von Gehwegen in den Rinnstein zu fegen. Dort kann es Gullis verstopfen, bei starkem Regen zu Überflutungen führen und von Kehrmaschinen nicht in großen Mengen bewältigt werden.

Fragen zur Laubabfuhr, zu Sammelkörben am Straßenrand und zur privaten Bestellung gebührenpflichtiger Laubcontainer beantwortet Herr Partenheimer vom KSD unter 02362 66-56 03 oder per E-Mail an [email protected].

Weitere Details zur Straßenreinigung sind in der Satzung geregelt. Im Geodatenportal der Stadt sind die Regeln für jede Straße auch in einer interaktiven Karte hinterlegt.

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