Soest legt Broschüre zum Sozialamt in Leichter Sprache neu auf
Die Stadt Soest hat eine überarbeitete Broschüre über das Sozialamt in „Leichter Sprache“ herausgegeben. Das gedruckte Heft soll Menschen den Zugang zu Informationen über Aufgaben und Dienstleistungen des Sozialamts erleichtern.
Die Broschüre liegt im Stadtgebiet kostenlos zur Mitnahme aus, unter anderem in allen Rathäusern, im Stadtteilhaus Soester Süden, im Seniorenbüro, in der VHS-Geschäftsstelle und in der Sozialberatungsstelle Postgasse. Außerdem ist sie bei Kira Budde im Rathaus III erhältlich. Der Eingang befindet sich an der Ecke Hospitalgasse und Rathausstraße.
Neu sind QR-Codes, die zu den Websites der jeweiligen Dienstleistungen auf soest.de führen. Die Stadt setzt zugleich weiterhin auf Papier, um den Zugang nicht von einem Online-Angebot abhängig zu machen. Die Broschüren werden in bestimmten Abständen aktualisiert, weil sich Ansprechpersonen und Kontaktdaten ändern können.
Leichte Sprache braucht fachliche Bearbeitung
Die Inklusionsbeauftragte Kira Kuhlmann hat die Broschüre in wesentlichen Teilen selbst erstellt und sich dafür fortgebildet. Eine externe Fachagentur prüfte das Heft zusätzlich. Künstliche Intelligenz könne zwar punktuell bei Wörtern und Sätzen unterstützen, sagte Kuhlmann. Eine selbstständige Übersetzung von Alltagssprache in Leichte Sprache könne sie derzeit jedoch nicht leisten; dafür brauche es weiterhin eine geschulte Person.
Die Stadt Soest veröffentlicht seit 2017 Broschüren in Leichter Sprache, die Arbeit und Dienstleistungen der Verwaltung erklären. Kuhlmanns Aufgaben gehen darüber hinaus: Im Mittelpunkt steht die Umsetzung des städtischen Aktionsplans Inklusion. Dazu gehören auch die Vernetzung mit Betroffenen und Institutionen sowie die Mitarbeit in verschiedenen Gesprächs- und Arbeitskreisen.