Bildungscampus Hagen soll berufliche und akademische Bildung bündeln

Ein Konzept skizziert einen gemeinsamen Bildungscampus an der FernUniversität Hagen. Geplant sind Neubauten und eine engere Zusammenarbeit der Hochschulen und Berufskollegs.

Von Redaktion Hagen1 Min. Lesezeit
Drei erwachsene Forschende unterschiedlichen Alters besprechen Laborgeräte an einem gemeinsamen Arbeitstisch.

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Ein gemeinsamer Bildungscampus auf dem Gelände der FernUniversität soll berufliche und akademische Bildungsangebote in Hagen näher zusammenbringen. Das Konzeptpapier „Der Bildungs- und Innovationscampus Hagen“ skizziert dafür Neubauten für die berufliche Bildung sowie zusätzliche Gebäude und Flächen für die Fachhochschule Südwestfalen.

Vorgesehen ist, die Angebote der Berufskollegs, der FernUniversität und der Fachhochschule Südwestfalen stärker miteinander zu verknüpfen. Räumliche Nähe und gemeinsame Formate sollen Übergänge zwischen Ausbildung, Weiterbildung und Studium erleichtern. Das Papier nennt außerdem gemeinsame Studien- und Weiterbildungsangebote, kooperative Forschung sowie geteilte Einrichtungen wie IT, Lernräume und Veranstaltungsinfrastruktur als mögliche Bausteine.

Konzept setzt auf Zusammenarbeit

Als Ausgangspunkt beschreibt das Papier soziale und wirtschaftliche Herausforderungen in Hagen, darunter Bildungsrisiken, den Wandel der regionalen Industrie und den Fachkräftebedarf. Zugleich verweist es auf die vorhandenen Bildungseinrichtungen und verfügbare Bauflächen auf dem Campus der FernUniversität. Seit Oktober 2024 ist dort bereits die Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Hagen – Lünen – Dortmund ansässig.

Das Konzeptpapier trägt den Stand 17. März 2026 und ist an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gerichtet. Es beschreibt ein Zielbild und mögliche Entwicklungsschritte; eine bereits getroffene Standortentscheidung oder die Umsetzung des Vorhabens wird darin nicht mitgeteilt.

Die Stadtverwaltung hatte empfohlen, einen möglichen Campus an der FernUniversität vertieft prüfen zu lassen. Weitere Hintergründe zur bisherigen Standortprüfungexterner Link, öffnet ein neues Fenster finden sich in unserem früheren Bericht.

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