Marius Ebel aus Grevenbroich erhält Bundesverdienstmedaille

Marius Ebel aus Grevenbroich erhält die Bundesverdienstmedaille für sein Engagement für Inklusion, Duchenne-Forschung und das Kinderhospiz Balthasar.

Von Redaktion LK Rhein-Kreis Neuss1 Min. Lesezeit
Landrätin Katharina Reinhold überreichte die Bundesverdienstmedaille an Marius Ebel.

© Stefan Büntig – Foto: Stefan Büntig – Foto: S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

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Marius Ebel aus Grevenbroich ist mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet worden. Landrätin Katharina Reinhold überreichte dem 31-Jährigen die Ehrung bei einer Feierstunde im Kreishaus Grevenbroich. Anwesend waren seine Eltern Elke und Peter Ebel sowie der stellvertretende Grevenbroicher Bürgermeister Dr. Peter Cremerius.

Ebel engagiert sich für Gesundheit und Inklusion. Er lebt mit Duchenne-Muskeldystrophie, einer muskulären Erbkrankheit, und ist seit seinem 12. Lebensjahr auf einen Rollstuhl angewiesen. Zeitweise lebt er im Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe.

Mit 28 Jahren veröffentlichte Ebel seine Autobiografie „Mitleid? Nein danke!“. Darin schildert er, wie die Krankheit sein Leben und das seiner Eltern geprägt hat. Zugleich möchte er Menschen mit Behinderungen ermutigen, das Leben zu genießen und wertzuschätzen. Die Erlöse aus dem Buchverkauf spendet er vollständig dem Kinder- und Jugendhospiz Balthasar. Gemeinsam mit seinen Eltern sammelt er außerdem Spenden für die Duchenne-Forschung.

Im Hospiz ist Ebel Ansprechpartner für neu begleitete Familien. Er spricht mit ihnen über den Umgang mit der Situation und darüber, was zu Lebensqualität und Lebensmut beitragen kann. Reinhold würdigte in ihrer Laudatio seinen Einsatz für gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion.

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