Notfallverbund soll Kulturgüter im Kreis Wesel besser schützen

Archive und Museen im Kreis Wesel planen gemeinsame Notfallpläne, Zuständigkeiten und Übungen, um Kulturgüter bei Bränden, Unwettern und Wasserschäden besser zu schützen.

Von Redaktion LK Wesel1 Min. Lesezeit
Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen im Notfallverbund Kulturgutschutz.

Foto: Kreis Wesel

Foto: Kreis Wesel

Archive, Museen und weitere kulturbewahrende Einrichtungen im Kreis Wesel arbeiten an gemeinsamen Plänen, um Kulturgüter bei Notlagen besser zu schützen. Erste Ergebnisse des Notfallverbundes Kulturgutschutz wurden am Mittwoch, 7. Oktober 2026, in Voerde mit den beteiligten Institutionen besprochen.

Der Verbund soll die Vorbereitung auf Brände, Wasserschäden, Unwetter und andere Schadenslagen koordinieren. Geplant sind gemeinsame Notfallpläne, abgestimmte Zuständigkeiten und Übungen sowie ein Netzwerk, das im Ernstfall schnelle gegenseitige Hilfe ermöglicht. Die Zusammenarbeit erfolgt in Abstimmung mit den Feuerwehren und dem Krisenmanagement des Kreises.

Die Idee entstand Ende 2025. Ende April stimmten alle 13 Kommunen und der Kreis Wesel dem Vorschlag zur Gründung zu und erteilten den Arbeitsauftrag für die weitere Ausgestaltung. In den kommenden Monaten sollen weitere Einrichtungen für eine Beteiligung gewonnen und konkrete Arbeitsstrukturen entwickelt werden. Außerdem sind erste Vorbereitungen für eine praktische Übung mit weiteren Akteuren geplant.

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