BarrierefreiheitEinfache Sprache
NRW4000 Logo
LandkreiseVeranstaltungen

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • KI-Hilfsmittel
  • Transparenzbericht
  • Unsere Quellen
  • Über uns
  • Styleguide

Verlag & Partner

  • Hessen App GmbH
  • dashdesign;
  • Die Stadt App
  • Die Mittelhessen-App
  • Herold News

Service

  • Kontakt
  • Problem melden
  • Werbung schalten
  • PUR-Abo & Kündigung

© 2026 Hessen App GmbH

Sprache wählen

Bonn testet am 10. September 2026 Sirenen zur Warnsignal-Übung

Berufsfeuerwehr überprüft 57 Sirenen im Stadtgebiet und schaltet mehrere Warn- und Informationskanäle in den Test

Von Redaktion Bonn07.09.26, 18:28

Verlinkte Veranstaltungen

Bundesweiter Warntag in Bonn10.09.26, 11:00Stadtgebiet Bonn

Die Bundesstadt Bonn beteiligt sich am bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September 2026. Um 11 Uhr werden im gesamten Stadtgebiet verschiedene Warnkonzepte getestet.

Nach Angaben der Stadt überprüft die städtische Berufsfeuerwehr dabei unter anderem die 57 Sirenen auf ihre Funktionsfähigkeit. Zugleich soll der Probealarm den Bürgerinnen und Bürgern die Bedeutung der Warnsignale in Erinnerung rufen.

Sirenenalarmierung

Beim Probealarm ist zunächst eine Minute lang ein gleichbleibender Heulton zu hören. Dieses Signal steht im Ernstfall für „Entwarnung“. Nach einer fünfminütigen Pause folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton. Er weist im Ernstfall auf eine Gefahrenlage hin. Anschließend ertönt nach einer weiteren fünfminütigen Pause erneut der gleichbleibende Ton für „Entwarnung“.

Ausführliche Informationen zur Bedeutung der Sirenensignale stellt die Stadt unter www.bonn.de/warnung bereit.

Verhalten bei einer Warnung

Für den Ernstfall nennt die Stadt folgende Hinweise:

  • Über Warn-Apps, die städtische Internetseite www.bonn.de oder die Durchsagen von Radio Bonn/Rhein-Sieg informieren und die dort genannten Handlungsempfehlungen beachten.
  • Auf mögliche Lautsprecherdurchsagen von Polizei und Feuerwehr achten.
  • Familien, Freunde und die Nachbarschaft informieren.

Warn-Apps und Cell Broadcast

Neben den Sirenen werden am Warntag weitere Warnsysteme getestet. Der sogenannte Warnmittelmix soll möglichst viele Menschen erreichen.

Das Cell Broadcast System und die Warn-App „NINA“ werden am Warntag zentral vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe getestet. Mit beiden Systemen können die Feuer- und Rettungsleitstellen bei Großbränden, Unfällen mit Gefahrstoffen oder ähnlichen Unglücksfällen Nutzerinnen und Nutzer von Mobiltelefonen warnen.

Wer die Warn-App „NINA“ installiert hat, erhält die Probe-Warnmeldung für den eingestellten Ort oder den aktuellen Standort direkt auf dem Smartphone angezeigt. Im Ernstfall zeigen Warn-Apps den Gefahrenbereich an, geben konkrete Handlungsanweisungen und liefern regelmäßige Aktualisierungen.

Cell Broadcast informiert alle Nutzerinnen und Nutzer in einem Gebiet, in dem eine Warnung vorliegt, per SMS über die Gefahr. Zusätzlich ertönt ein lauter Signalton. Eine zusätzliche App ist dafür nicht erforderlich.

Die Stadt weist darauf hin, dass nicht alle Handys und Smartphones Cell-Broadcast-Nachrichten empfangen können. Vor allem ältere Geräte seien dazu technisch oft nicht in der Lage. Auch gerätespezifische Einstellungen und Betriebssysteme der Hersteller seien zu beachten.

Technische Informationen zu Cell Broadcast stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter bbk.bund.de/cellbroadcast zur Verfügung.

Digitale Werbemedien und Anzeigetafeln

Auch auf digitalen Werbemedien im Stadtgebiet werden Warn- und Entwarnmeldungen angezeigt. Im Ernstfall kann die städtische Feuerwehr darauf zugreifen.

Die Meldungen erscheinen auf den Cityscreens in den Innenstädten von Bonn und Bad Godesberg, auf großen digitalen Werbetafeln an Straßen sowie auf den Videoanzeigen in den U-Bahnhöfen Hauptbahnhof und Bad Godesberg Bahnhof.

Radio und städtische Homepage

Die Feuerwehr testet zudem die Direkt-Durchsagemöglichkeit im Programm von Radio Bonn/Rhein-Sieg. Dabei kommt es zu einer Unterbrechung des Radioprogramms, um Informationsdurchsagen der Feuerwehr zu senden.

Außerdem informiert die Stadt Bonn während des Probealarms über eine Pop-Up-Meldung auf der städtischen Homepage www.bonn.de. Auch dieser Kanal wäre im Ernstfall für Informationszwecke vorgesehen. Auf beiden Kanälen erhalten Bürgerinnen und Bürger konkrete Handlungshinweise und weiterführende Informationen.

WhatsApp-Kanal

Getestet wird am Warntag auch der WhatsApp-Kanal von Feuerwehr und Rettungsdienst der Bundesstadt Bonn mit dem Namen „Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn“. Der Kanal ist unter https://wa.me/message/PIPJCJS3N5QPG1 erreichbar. Er bietet nach Angaben der Stadt ganzjährig die Möglichkeit, sich niedrigschwellig über größere Einsätze oder Schadensereignisse zu informieren und vor möglichen Auswirkungen gewarnt zu werden.

Einordnung des Warntags

Bonn erprobt die Warnsirenen bislang zweimal pro Jahr jeweils samstags. Der Warnerlass des NRW-Innenministeriums legt die halbjährlichen Proben der Warnsirenen fest. Mit dem bundesweiten Warntag im Herbst wird das Konzept auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet.

Ziel ist es, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und Informationen sowie Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagiert und sich selbst helfen kann.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag gibt es unter www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

WhatsAppFacebookXE-Mail

Artikel anhören

Ihr Browser unterstützt die Audiowiedergabe nicht.