Stadtpark „An den Wiesen“ in Dülmen wieder zugänglich
Der Stadtpark „An den Wiesen“ in Dülmen ist wieder zugänglich. Nach einer Bauzeit von fünfeinhalb Monaten wurde die Anlage mit Spielplatz, neuer Wegeführung, Wiesen-Bühne und weiteren Elementen eröffnet. Die Umgestaltung war nach Angaben der Stadt das erste bauliche Projekt im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK).
Bei der Eröffnung warteten die Kinder aus dem St.-Anna-Kindergarten auf den Moment, in dem Bürgermeister Carsten Hövekamp den Spielplatz freigab. Anschließend probierten sie die neuen Spielgeräte unmittelbar aus.
Hövekamp dankte bei der offiziellen Eröffnung allen Beteiligten, die das Projekt möglich gemacht haben, darunter Baufirma und Planungsbüro, Politik, Fördergeber und Bezirksregierung Münster sowie die Mitarbeitenden der Verwaltung. Er bezeichnete den neuen Stadtpark als gelungen.
Rund 700.000 Euro investiert
Für den neuen Stadtpark „An den Wiesen“ wurden nach Angaben der Stadt rund 700.000 Euro investiert. 70 Prozent dieser Summe stammen aus Mitteln der Städtebauförderung.
Inklusive Gestaltung und neue Ausstattung
Der neue Spielplatz wurde von Grund auf unter inklusiven Gesichtspunkten gestaltet. Kinder mit und ohne Behinderung sollen dort gemeinsam spielen können. Zu den neuen Spielangeboten zählen unter anderem ein Trampolin, ein Rollstuhl-Karussell und ein Wassermatschtisch.
Zur besseren Orientierung gibt es eine große Kommunikationstafel mit Symbolen und Piktogrammen. An den Eingängen wurden Orientierungs- und Übersichtstafeln angebracht, die auch Braille-Schrift enthalten. Farblich abgesetzte Oberflächen auf den Wegen sollen zusätzlich die Orientierung erleichtern.
Außerdem verfügt der Park über eine neue Wiesen-Bühne für Kleinkunst im Bereich Richtung Bergfeldstraße. Große Steinblöcke dienen als Sitzmöglichkeiten und sind an ein kleines Atrium angelehnt. Der Park ist nach der Umgestaltung heller, weniger zugewachsen und besser einsehbar. Auch die Beleuchtung wurde erneuert.
Blau eingefasste, in den Boden eingelassene Steine markieren den Verlauf des ehemaligen Tiberbachs.
Maximilian Reick aus dem Fachbereich Jugend und Familie stellte bei der Eröffnung die neue Kommunikationstafel vor.