Herne stellt Grundsatzerklärung gegen Gewalt vor

Herne stellt eine „Grundsatzerklärung gegen Gewalt“ vor: Mitarbeitende sollen vor verbalen Angriffen und Übergriffen geschützt werden.

Von Redaktion Herne1 Min. Lesezeit

Die Stadt Herne hat eine „Grundsatzerklärung gegen Gewalt“ vorgestellt und setzt damit nach eigenen Angaben ein sichtbares Zeichen für ein respektvolles Miteinander sowie für den Schutz und die Sicherheit ihrer Beschäftigten.

Die Verwaltung verurteilt jegliche Form von Gewalt. Hintergrund sind unter anderem aggressive Verhaltensweisen, verbale Anfeindungen und physische Angriffe, denen Mitarbeitende der Stadtverwaltung nach Angaben der Stadt im Alltag ausgesetzt sein können. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda betonte dazu: „Gewalt gegenüber unseren Mitarbeitenden hat in unseren Räumlichkeiten, im Innen- und Außendienst sowie in den sozialen Netzwerken keinen Platz!“

Die Grundsatzerklärung ist nach Angaben der Stadt nun großformatig in den Foyers der drei Rathäuser sowie weiterer städtischer Standorte angebracht. Unterzeichnet wurde sie neben dem Oberbürgermeister auch von der Personalratsvorsitzenden Kirsten Weber und Dr. Martin Krause, Leiter des Fachbereichs Personal und Zentraler Service. Die gemeinsame Botschaft laute: „Der Schutz unserer Mitarbeitenden ist nicht verhandelbar!“

Entstanden ist die Erklärung im Zusammenhang mit der Kampagne „Sicher im Dienst“. Die Stadt Herne ist dem Netzwerk #sicherimDienst im Jahr 2022 beigetreten. Das Netzwerk setzt sich für den Schutz und die Sicherheit von Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen ein.

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