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Niederkassel im Gemeindecheck: „sehr gut“ mit Stärken bei Digitalisierung

Der Gemeindecheck des Instituts der deutschen Wirtschaft bewertet Mobilität, Gesundheit, Bildung, Digitalisierung und Freizeit – bei gleichzeitigem Hinweis auf die Belastungen durch die Vollsperrung der Bonner Nordbrücke bis Ende 2028.

Von Redaktion Niederkassel08.09.26, 23:30

Bestnote für Niederkassel im Gemeindecheck

Niederkassel gehört im Gemeindecheck des Instituts der deutschen Wirtschaft zu den besten zehn Prozent der Kommunen in Deutschland. Die Stadt erreicht unter rund 10.816 Kommunen die Bestnote „sehr gut“ und belegt Platz 1.030.

Der Gemeindecheck bewertet die Daseinsvorsorge in den deutschen Gemeinden. Untersucht wurden die Bereiche Mobilität, Gesundheit, Bildungsangebote, Digitalisierung und Freizeitmöglichkeiten. Nach Angaben der Stadt werden dabei objektive Versorgungslagen mit den Ergebnissen einer Personenbefragung verknüpft.

Bürgermeister Matthias Großgarten wertet das Ergebnis als Bestätigung einer positiven Entwicklung in Niederkassel. Zugleich zeige die Auswertung, in welchen Bereichen die Stadt besonders gut aufgestellt sei und wo noch Verbesserungspotenzial bestehe.

Besonders stark schneidet Niederkassel im Bereich Digitalisierung ab und erreicht dort Platz 812. Bei der Versorgung mit guter Bildung liegt die Stadt auf Platz 1.242. In den Themenfeldern Gesundheit und Mobilität werden die Plätze 1.615 beziehungsweise 1.604 genannt. Die vergleichsweise schwächste Bewertung erhält Niederkassel beim Thema Freizeit mit Platz 3.302.

Die Stadt verweist zugleich auf eine aktuelle Belastung im Bereich Mobilität: Die kurzfristige Vollsperrung der Bonner Nordbrücke, auch Friedrich-Ebert-Brücke genannt, werde die Region bis Ende 2028 beschäftigen. Die Task-Force der Stadt Niederkassel habe unmittelbar nach der Mitteilung über die Vollsperrung ihre Arbeit aufgenommen, um die Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger nach besten Kräften abzufedern.

Großgarten betont, dass Niederkassel die Nordbrücke mit den eigenen Möglichkeiten nicht ersetzen könne. Die Stadt wolle aber einen bestmöglichen Beitrag leisten, damit die Menschen weiterhin gut über den Rhein kämen, insbesondere mit Blick auf die Fährverbindungen sowie den Verkehrsfluss zu den Anlegern.

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