Partnerstädte zu Gast in Bad Münstereifel

Vertreterinnen und Vertreter der Partnerstädte Bad Münstereifel, Ashford und Fougères haben sich zu einem Wochenende in der Kurstadt getroffen. Im Mittelpunkt stand das Thema „Tradition und Moderne“. Mit dabei waren Gastfamilien, der Ashford-Fougères-Club, Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Ehrenamtliche.
Programm zwischen Geschichte und Begegnung
Auf dem Programm standen ein Besuch der Kalkbrennerei in Iversheim und ein Rundgang durch die historische Altstadt zum Thema „Jüdisches Leben in Bad Münstereifel“. Michael Meyer führte die Delegationen aus Ashford und Fougères durch die Altstadt. Danach erläuterte Tanja Larscheid vom Kneipp-Verein Bad Münstereifel die Anwendung des Wassertretens und des „Kneipp-Espresso“, also des Armbads.
Am Abend hatte der Ashford-Fougères-Club einen Grillabend vorbereitet, der von „Eifel-Troubadour“ Günther Hochgürtel musikalisch begleitet wurde.
Jugendliche, Zeitzeugen und Festakt
Am Samstag begann das Programm mit einer Podiumsdiskussion der teilnehmenden Jugendlichen, des Lehrers Wiliam Mertens und Gisela Müllejans, die den Zweiten Weltkrieg miterlebt hatte. Sie berichtete von dieser Zeit und davon, wie der Alltag ohne Demokratie geprägt war. Beim anschließenden Festakt begleitete der Chor „Allegro Vivace“ die Veranstaltung musikalisch.
Im offiziellen Teil begrüßte Bürgermeister Sebastian Glatzel die Gäste aus Ashford und Fougères in Bad Münstereifel. Er hob die Bedeutung der Städtepartnerschaften und des europäischen Zusammenhalts hervor. Auch die Delegationen aus Ashford und Fougères betonten den langjährigen Austausch zwischen den drei Städten.
Glatzel dankte den Gastfamilien, dem Partnerschaftsverein, den Schulen sowie allen Helferinnen und Helfern, die das Treffen ermöglicht haben. Gefördert wird das Programm vom Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten durch den Europascheck.
Am Ende des Wochenendes verabschiedeten sich die Gäste mit vielen neuen Eindrücken und gestärkten Freundschaften. Die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen in einer der Partnerstädte war bereits deutlich spürbar.