Viersen: Neues Verfahren zur Radweg-Sanierung
Sanierung entlang der Dülkener bzw. Viersener Straße geplant – einschichtige wassergebundene Wegedecke statt Mischverfahren
Die Städtischen Betriebe haben in Viersen erstmals ein neues Verfahren zur Sanierung von Radwegen eingesetzt, das Schäden an der Oberfläche durch Baumwurzeln weitestgehend vermeiden soll, ohne die Bäume zu beeinträchtigen. Zum Einsatz kam die Technik bereits an der Freiheitsstraße und in Dornbusch.
Sanierung an der Dülkener und Viersener Straße geplant
Als nächste Maßnahme steht die Sanierung des Rad- und Gehwegs entlang der Dülkener Straße beziehungsweise Viersener Straße auf dem Plan. Nach Angaben der Stadt soll sie noch vor den Herbstferien beginnen.
Dafür wird der gesamte Asphaltaufbau der Wege aufgenommen. Anschließend soll eine einschichtige wassergebundene Wegedecke aufgebracht werden. Dieses Material arbeitet anders als der bisher genutzte Asphalt mit dem Wurzelwachstum der Bäume mit. Nach Angaben der Stadt entstehen dadurch insbesondere keine unangenehmen Aufwerfungen. Je nach Stärke des Wurzelwachstums kann bei Bedarf nachgearbeitet werden.
Das bislang an einigen Stellen genutzte Verfahren mit einem Wechsel zwischen Asphalt und wassergebundener Oberfläche entfällt. Die bearbeiteten Abschnitte werden stattdessen zusammenhängend und durchgehend in gleicher Beschaffenheit instandgesetzt.
Beispiel Freiheitsstraße
Bürgermeister Christoph Hopp ließ sich die neue Methode am Rad- und Gehweg entlang der Freiheitsstraße zwischen Großer Bruchstraße und Ernst-Moritz-Arndt-Straße zeigen. Er verwies darauf, dass es wichtig sei, unabhängig von den Arbeiten an einer neuen Radverkehrskonzeption die bestehenden Wege in einen gut nutzbaren Zustand zu bringen. Nach seiner Einschätzung verringert das neue Verfahren den Aufwand für die Städtischen Betriebe und verbessert zugleich die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende.
An der Freiheitsstraße wurden rund 1300 Quadratmeter Oberfläche saniert. Die Kosten für die Neugestaltung liegen bei 73.000 Euro.
Weitere Verbindung zwischen Viersen und Dülken
Für die weitere Pflege und Unterhaltung der Rad- und Fußwegverbindung entlang der Viersener beziehungsweise Dülkener Straße zwischen Viersen und Dülken wird künftig der Landesbetrieb Straßen NRW zuständig sein. Er trägt die Baulast für die Landesstraße L29 einschließlich der Nebenanlagen, für die zwischenzeitlich vorübergehend die Stadt verantwortlich war. Die Stadt will diese wichtige Verbindung zwischen Aachener Weg und Ortseingang Dülken in einen guten und komfortablen Zustand versetzen.
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