DEW plant Witten als Kompetenzzentrum für Spezialstahl
Die Deutsche Edelstahlwerke (DEW) sollen in den kommenden voraussichtlich zwei Jahren restrukturiert werden. Der Mutterkonzern Swiss Steel Group will den Standort Witten zum zentralen Standort und Kompetenzzentrum für Spezialstahl weiterentwickeln. Das Walzwerk Siegen soll Teil des Produktionsverbunds bleiben, das dortige Stahlwerk pausieren. Für die Werke in Hagen und Krefeld wird ein Verkauf angestrebt.
Bürgermeister Dirk Leistner begrüßte die Perspektive für Witten. „Für mich als Bürgermeister und Wirtschaftsförderungsdezernent war das eine wahnsinnig erleichternde Botschaft“, sagte er. Noch in derselben Woche sendet er persönliche Gratulationsschreiben an zwei DEW-Auszubildende Sie waren von der IHK bei „Stars der Ausbildung 2026“ als beste Auszubildende im mittleren Ruhrgebiet ausgezeichnet worden.
Zugleich verwies Leistner auf die Folgen für die anderen Standorte: „Hier liegen Freud und Leid, im wahrsten Sinne des Wortes, so nah beieinander, dass meine Stimmung alles andere als ungetrübt ist“. Die Neuigkeit sei für Hagen und Krefeld ein bitterer Schlag Auch in Siegen werde jeder verlorene Arbeitsplatz schmerzhaft sein. Die Swiss Steel Group hatte die Pläne am Dienstag, 13. Oktober, bekannt gegeben.