Laubwoche in Witten: Reines Laub im November kostenlos abgeben

Witten bittet, Laub aus den Straßenrinnen in Sammelbehälter zu geben. Die kostenlose Laubwoche ist für die erste Novemberhälfte geplant; der genaue Termin steht noch aus.

Von Redaktion Witten2 Min. Lesezeit

Rund 60 Laubsammelbehälter stehen in den Wittener Stadtteilen. Das Betriebsamt der Stadt freut sich über ihre rege Nutzung: Laub soll nicht in der Straßenrinne liegen bleiben, weil es von dort in die Kanalisation gelangen und sie verstopfen kann. In die Behälter gehören jedoch keine Äste, Gartenabfälle, Plastiktüten oder anderer Müll.

Wer keinen eigenen Komposthaufen hat, kann Gartenabfälle über die Biotonne entsorgen oder Mehrmengensäcke beim örtlichen Entsorgungsbetrieb kaufen. Eine PKW-Ladung Gartenabfälle kann für 7 Euro zum Wertstoffzentrum, Bebbelsdorf 73, gebracht werden.

Laubwoche in der ersten Novemberhälfte

In der ersten Novemberhälfte ist wieder eine Laubwoche geplant. Während der regulären Öffnungszeiten können Bürgerinnen und Bürger dann reines Laub kostenlos zum Wertstoffzentrum, Bebbelsdorf 73, bringen. Eine Terminbuchung ist nicht notwendig. Grünschnitt sowie andere Garten- und Parkabfälle werden bei der kostenfreien Annahme nicht angenommen. Den genauen Termin will der Ennepe-Ruhr-Kreis noch bekannt geben.

Gartenabfälle nicht in Wald und Landschaft abladen

Laub und Gartenabfälle im Wald oder in der freien Landschaft abzuladen, ist rechtswidrig und kann ökologische Folgen haben. Die natürlichen Ökosysteme können mit dem anfallenden Laub und Aufwuchs umgehen, nicht aber mit zusätzlichen Gartenabfällen. Diese können das Nährstoffgefüge verändern und dazu beitragen, dass sich Gartenschädlinge oder invasive Arten ausbreiten.

Bioabfall wird zu Strom und Kompost

In der Vergärungsanlage der AHE GmbH in Witten werden im Auftrag des Kreises jährlich rund 21.000 Tonnen Bioabfall und 5.000 Tonnen Grünabfall aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis verarbeitet. Die Anlage liefert bis zu fünf Millionen Kilowattstunden Biostrom pro Jahr – genug, um mehr als 2.400 Vier-Personen-Haushalte zu versorgen. Die bei der Vergärung entstehende Wärme nutzt die AHE GmbH für den Eigenbedarf.

Außerdem entstehen jährlich etwa 6.000 Tonnen Kompost. Er erhöht den Humusgehalt von Ackerböden, verbessert die Bodenfruchtbarkeit und kann den Einsatz von Torf oder Kunstdünger reduzieren. Auf rund 300 Hektar kann der Kompost zur Nährstoffversorgung beitragen und dabei jährlich etwa 1.600 Tonnen CO₂ einsparen. Weitere Informationen gibt es unter wirfuerbio.de/erkexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

Artikel teilen:

Quellen & Infos

Verantwortung

Redaktionell verantwortlich
Konrad Mayer

Die Google-Cookie-Einstellungen sind noch nicht verfügbar. Ein Browser-Schutz kann das Laden verhindern. Ohne Zustimmung werden keine Google-Anzeigen freigegeben.

Datenschutz