Zehnte Zülpicher Ausbildungs- und Studienbörse mit knapp 80 Ausstellern
Informationen, Vorträge und Demonstrationen zu rund 100 Ausbildungs- und Studienangeboten in mehreren Schulen und auf dem Außengelände
Die zehnte Auflage der „Zülpicher Ausbildungs- und Studienbörse“ hat auf große Resonanz gestoßen. Knapp 80 Aussteller präsentierten in den Räumen des Franken-Gymnasiums, der Karl-von-Lutzenberger-Realschule und der Gemeinschaftshauptschule sowie auf dem Außengelände am Schulcampus Informationen, Vorträge und praktische Demonstrationen zu rund 100 Ausbildungsberufen, Berufsbildern und Studiengängen.
Gut gefüllte Gänge, teilweise Schlangen vor den Ständen und mehrere hundert Besucherinnen und Besucher prägten das Bild der Veranstaltung. Das Spektrum der vorgestellten Berufe reichte von A wie Anästhesietechnische/r Assistent(in) bis Z wie Zollbeamter(in). Neben klassischen Ausbildungsberufen wurden auch Studienmöglichkeiten an Hochschulen und Berufskollegs vorgestellt. Zudem konnten sich Jugendliche über Berufs- und Studienberatung sowie über ein Freiwilliges Soziales Jahr und den Bundesfreiwilligendienst informieren.
Fachvorträge, Beratung und praktische Einblicke
In insgesamt 20 Fachvorträgen ging es unter anderem um Karrieremöglichkeiten in der Bundeswehr, duale Studiengänge sowie verschiedene Berufsbilder, etwa im Straßenbau oder im Steuerwesen. Auf dem Gelände des Schulcampus konnten sich Schülerinnen und Schüler außerdem über die Einsatzmöglichkeiten beim Technischen Hilfswerk informieren oder erste praktische Erfahrungen als Dachdeckerin oder Dachdecker sammeln und sich damit eine Fahrt mit dem Hubsteiger verdienen.
Auch die Stadt Zülpich war mit einem eigenen Stand vertreten. Dort informierten sich die Jugendlichen über die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten sowie über die Praxisintegrierte Ausbildung zum Kinderpfleger beziehungsweise zur Erzieherin oder zum Erzieher.
Rundgang und Rückmeldungen
Vom Angebot überzeugten sich bei einem Rundgang durch Gymnasium, Real- und Hauptschule unter anderem Michael Höhn, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, Andreas Loosen, Geschäftsbereichsleiter unter anderem für Personalwesen, und Barbara Breuer, Geschäftsbereichsleiterin unter anderem für Schulen und Soziales, jeweils von der Stadt Zülpich. Begleitet wurden sie von Schulleiterin Raphaela Kehren, den stellvertretenden Schulleitungen Sabine Repschläger und Dr. Christoph Münch sowie Christine Müller, die am Franken-Gymnasium für die Berufswahlvorbereitung verantwortlich ist. Auch Bürgermeister Ulf Hürtgen nutzte im weiteren Verlauf der Börse die Gelegenheit zum Austausch.
Michael Höhn bezeichnete die Ausbildungsbörse als eine Erfolgsgeschichte trotz stetig veränderter Rahmenbedingungen und dankte Sabine Schumacher vom Schulverwaltungsamt sowie Svenja Barth vom Veranstaltungsmanagement der Stadt Zülpich, die die Organisation federführend übernommen hatten. Die Schulleitungen betonten die Bedeutung der Veranstaltung für die Berufsorientierung und den direkten Austausch. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit, sich umfassend über Berufsfelder, Ausbildungswege und Studiengänge zu informieren. Auch die Unternehmen stellten ihre Tätigkeitsfelder vor und zeigten, was ihre Berufe besonders macht. An vielen Ständen konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden und verschiedene Tätigkeiten ausprobieren.
Seit 2007 im Wechsel organisiert
Die Idee zur Zülpicher Ausbildungsbörse stammt von Dr. Peter Kramp, dem damaligen Geschäftsführer der Zülpicher Papierfabrik, die heute als Smurfit Westrock Zülpich Paper GmbH firmiert. Die Stadt Zülpich übernahm das Konzept und richtet die Veranstaltung seit 2007 alle zwei Jahre im Wechsel mit der kreisweiten Börse im Berufsbildungszentrum Euskirchen aus. Der Wechsel auf die geraden Jahreszahlen erfolgte 2022 aufgrund der Corona-Pandemie. Die nächste Zülpicher Ausbildungs- und Studienbörse ist nach Angaben der Stadt voraussichtlich für September 2028 vorgesehen.
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